Unser Vorgehen im Projekt

Im Zentrum des Projekts ALBAf steht die Erarbeitung, Anwendung und Verbreitung eines zeitweiligen partizipativen Workshopkonzepts mit digitaler Lernunterstützung für den Bereich alterns- und altersgerechter Arbeitsgestaltung. Im Sinne des Erhalts und Steigerung der Arbeitsfähigkeit wird sowohl Wert auf Kompetenz- als auch auf Gesundheitsförderung gelegt.

Dieses System der partizipativen Workshoparbeit wird in vier am Projekt mitwirkenden Pilotunternehmen erprobt:

Lernunterstützung als Hilfe zur Selbsthilfe

Innerhalb der betrieblichen Workshops orientieren sich die zu behandelnden Themen an den jeweiligen betrieblichen Belangen. Dadurch wird – neben dem motivierenden Nutzen aus der Workshoparbeit selbst – in den Unternehmen ein übergeordneter Lernprozess (im Sinne von ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘) in Gang gesetzt, der das Unternehmen in die Lage versetzt, auf Veränderungsprozesse insgesamt schnell und zielgerichtet zu reagieren.

Transfer in andere Betriebe und Branchen

Der generalisierbare betriebliche Lernprozess ermöglicht den Transfer in andere Unternehmen, z.B. in den jeweiligen Branchennetzwerken (IMPRO und PACKNET), in denen die Pilotbetriebe fest verankert sind.

Der Transfer in weitere Unternehmen wird insbesondere dadurch angestoßen, dass im Projekt ein betriebsübergreifendes Begehungskonzept, im Sinne des anschauungsgestützten Vorbildlernens mit Hilfe von Betriebsbesuchen und Erfahrungsaustauschen, integriert wird.

Die Übertragung in andere Branchen (z.B. auch in den Dienstleistungssektor) und auf weitere Netzwerke wird zudem durch die aktive Kooperation mit dem INQA-Netzwerk und dessen Verbreitungsmöglichkeiten befördert.